Die perfekten Drucker für Gallerien
Falls auf dem Computer wertvolle Drucksachen erstellt worden sind und dann gedruckt werden sollen, was gewissermaßen per Definition zum Beispiel bei Kunstdruck-Prospekten in Kunstgalerien gilt, ist der "Imagesetter" im Nonimpact-Druck von Bedeutung. Ein solcher Imagesetter benutzt zur Bilderzeugung einen Laser und einen speziellen "raster image processor" (RIP). Für die Herstellung von Farbdrucken, erzeugt ein Imagesetter verschiedene Ausgaben, indem das Bild vier mal gedruckt wird – jeweils in Zyan, Magenta, Gelb und Schwarz.
Die kennzeichnende Besonderheit von Postscript ist, dass der Auflösungsgrad der Ausgabe nur durch die Fähigkeit des Ausgabegerätes und nicht durch die Auflösung Eingabedatei festgelegt ist. Dies bedeutet, dass dieselbe Datei auf einem Laser- oder Thermotransferdrucker als Druck mit 300 bis 400 "dots per inch" (dpi), jedoch mit 2540 dpi (das sind 1000 Punkte pro Zentimeter) auf einem Imagesetter hergestellt werden kann. Insbesondere wichtig ist eine solch hohe Auflösung für Schriften, die genau genommen aus glatten Konturen ohne jede Auflösung bestehen, wie für die Rasterpunkte bei Halbtonabbildungen – also insbesondere bei Fotos, die auf diese Art doppelt "gepunktet" werden. Dies ruft Verschwommenheit und Treppchenbildung bei Schriften und Düsternis in Fotos hervor, die man mit bloßem Auge kaum bewusst wahrnimmt, die jedoch den "Eindruck" einer Drucksache beeinträchtigen. Es gilt also stets, durch so viele Punkte als möglich einen Eindruck zu erwecken, wie wenn es gar keine Punkte gäbe.
Weitere Nachteile von Laserdrucker im Drucker Test sind in Bezug auf Druckqualität bei Fotos im Vergleich zu Tintenstrahldrucker zu beobachten. Diese Drucker sind in dem Bereichen Kontrastabstufungen und Farbraum einem guten Tintenstrahldrucker mit Spezialpapier unterlegen. Zumeist fehlt den Bildern die Farbechtheit und die Tiefenwirkung, weiterhin ist bei günstigeren Geräten teilweise eine leichte Rasterung erkennbar. Auch sind die Ergebnisse dieser Drucker wischfest, jedoch sind sie nicht resistent gegen Abblättern (dies z. B. an Knickstellen). Insbesondere gilt das für Vollfarbsysteme, in denen der oftmals plastische Farbauftrag ebenso als Nachteil gewertet werden muss. Prinzipiell sind hier auch Tintenstrahldrucker die bevorzugte Druckerauswahl.
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